Das schreibt mir ein Juwelier: "Im Zusammenhang mit Ihrem Geburtstag möchten wir Ihnen auf viele schöne Schmuckstücke und feine Zeitmesser ein besonderes Entgegenkommen offerieren."

Meine Meinung: Meist entstehen solche Satzmonster aus dem Wunsch heraus, sich ganz besonders höflich und gewählt ausdrücken zu wollen. Der Schuss geht fast immer nach hinten los.

Dabei könnte alles so einfach sein:

  1. Aus „Im Zusammenhang“ macht man „zu“.
  2. „Möchten wir“ wird ersatzlos gestrichen. Sie möchten ja nicht, sie tun es, sie offerieren.
  3. Aus „offerieren“ machen wir „anbieten“ oder „wählen Sie“.
  4. „Ein besonderes Entgegenkommen“ hat sicher etwas mit dem Preis zu tun.
  5. Mein Lieblingswort in diesem Satz ist „Zeitmesser“. Eine Uhr hätte es auch getan.

Und schon wird aus dem umständlichen Wortsalat dieser Satz:

 "Zu Ihrem Geburtstag bieten wir Ihnen auf viele schöne Schmuckstücke und feine Uhren einen Geburtstagsrabatt."

Oder:

"Wählen Sie zu Ihrem Geburtstag bei uns unter vielen schönen Schmuckstücken und feinen Uhren und freuen Sie sich über einen Geburtstagsrabatt." 

 Viele kreative Ideen für viele Anlässe und die wichtigsten Empfehlungen für einen zeitgemäßen Look nach DIN 5008 gibt´s in meinem Seminar "Moderne Korrespondenz".

 

 

 

 

 

 

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Bild fragt: "Darf mein Chef mich Schätzchen nennen?"

 

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"Jein. Stört es Sie nicht, vom Chef mit einem Spitz- oder Kosenamen angesprochen zu werden, kann er das generell machen. Finden Sie es allerdings gar nicht witzig, ständig das „Schätzchen“ oder die „Püppi“ in der Firma zu sein, sollten Sie das Ihrem Chef sagen. Sie haben ein Anrecht darauf, mit Ihrem richtigen Namen angesprochen zu werden. 

Es gehört zur Fürsorgepflicht eines Vorgesetzten, seine Angestellten mit Respekt zu behandeln. Macht er das nicht und nennt Sie weiterhin „Baby“ oder „Kleines“, verletzt er Ihr Persönlichkeitsrecht als Arbeitnehmer. Er verstößt damit gegen seine arbeitsrechtlichen Pflichten.

Wenden Sie sich an die Personalabteilung, Gleichstellungs- oder Mobbing-Beauftragte oder an den Betriebsrat!"

Meine Meinung:

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