Ich sitze im Ruhebereich des ICEs. Ein Mittfünfziger betritt telefonierend den Wagen. Setzt sich neben mich, auf die andere Seite des Ganges. Nachdem er sein Telefonat beendet hat, hört er Videos auf Facebook. Ja, ohne Kopfhörer. Alle Mitreisenden im Umkreis von 20 Metern geraten in den Genuss, diese Videos auch zu hören. Erstaunlicherweise sagt niemand etwas. Der eine oder andere schüttelt mit dem Kopf oder verdreht die Augen. Ansonsten: Stoische Zurückhaltung.

Ich ertrage das nicht. Und das Hören von Videos oder Musik ohne Kopfhörer fände ich auch in anderen Bereichen unverschämt und rücksichtslos. Dazu braucht es keinen Ruhebereich. Ich möchte das klären, abstellen, wieder meine Ruhe haben. Doch, wie sage ich es ihm, ohne Ärger zu bekommen, Energie zu verschwenden, mich zu streiten? Ich verwende meinen Klassiker:


Bereits diesen Herbst wird´s spannend – denn dann sickern die ersten Informationen zur neuen DIN 5008 durch. Und die endgültigen Änderungen erfahren wir erst Ende 2019. Ich bin und bleibe für Sie am Ball. Sobald ich etwas weiß „melde“ ich mich. 


Ich bekomme wöchentlich einen Newsletter eines Online-Versandhändlers. Er startet immer mit „Herzlich Willkommen“. Irgendwann schrieb ich dem Service des Unternehmens diese E-Mail:

"Guten Morgen,

Sie schreiben "willkommen" immer groß. Das ist kein Substantiv, es muss kleingeschrieben werden. Ja, das schreiben alle immer groß; dadurch wird es aber nicht richtig. :-)

Und da Sie den Newsletter so immer wieder verschicken, ist Ihnen eine korrekte Rechtschreibung vielleicht wichtig."

Kommen wir nun zum Schwachsinn der Woche. Diese Antwort erhielt ich: 


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7. März 2019 in Frankfurt


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20. März 2019 in Frankfurt 


 

Aktueller Blogeintrag

Einladungen zur Weihnachtsfeier

„Für das leibliche Wohl ist gesorgt“ - wie Sie diese Floskel in Einladungen vermeiden

Wenn Sie damit beauftragt wurden, die Einladungen für die diesjährige Weihnachtsfeier zu schreiben, kommen Sie nicht daran vorbei, etwas zum Catering zu sagen – so heißt das auf Neudeutsch, wenn Sie Essen und Getränke anbieten.

Und sind Sie auch schon über „Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt“ gestolpert? Haben Sie es gar geschrieben? Diese Formulierung scheint in Einladungen so unumgänglich zu sein, wie das Amen in der Kirche. Dabei drücken Sie damit recht wenig aus; außer dass Ihre Kollegen nicht verhungern werden, vorausgesetzt sie sind bei der Nahrungsaufnahme nicht wählerisch. Vegetarier, Veganer und Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten essen bei solchen Aussagen in Einladungen sicherheitshalber zu Hause. 

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