Seit bestimmt schon 15 Jahren spricht die Welt über das papierlose Büro. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? In meinen Trainings drucken mindestens zwei Drittel der Teilnehmenden ihre E-Mails aus. Nicht alle E-Mails aber viele. Und das sind viele zu viel. Zumindest wenn es papierlos zugehen soll in deutschen Büros und Sekretariaten.

Modernes Officemanagement wird noch nicht überall gelebt. Dafür gibt es aus meiner Sicht diese drei Gründe:

1. Die gute alte Routine. „Das hat schon immer funktioniert“, denken viele. Ja, irgendwie auch ganz gut. Und trotzdem ist man die Papierstapel leid, in denen man immer mal wieder etwas sucht. Doch Suchen kostet Zeit und gibt einem nicht unbedingt das Gefühl super organisiert zu sein. 


Man liest Dinge wie „Sicherlich ist es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen“. Ich ergänze im Geiste dann immer „Sie dusseliges Huhn“. Zwischen den Zeilen steht das da doch, oder?

Und dann endet der Text mit „Sollten Sie in der Zwischenzeit überwiesen haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos“. David Copperfield lässt grüßen.

Erstaunlich: Man ist sich einig da draußen im Mahnwesen-Land, dass Mahnungen so geschrieben werden müssen. Immer die gleichen Floskeln – seit Erfindung der Rechnung. Kein Raum Alternativen. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, wie man das anders formulieren könnte. Ich wüsste da was. 


In den letzten Tagen habe ich Diskussionen im Internet/auf Facebook verfolgt, in denen es darum geht, was man in E-Mails und Briefen schreiben DARF und was nicht. Es werden Vorgaben gemacht für „richtige Anreden“ und Ein- und Ausstiegsätze, die man nicht verwenden DARF.

Ich werde in meinem Korrespondenzseminar oft gefragt „Dann ist das falsch, was ich bisher immer geschrieben habe?“

Korrespondenztraining mit Claudia Marbach
K
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Wie Sie gelassen und achtsam Ihren Job meistern

Mein Top-Tipp für mehr Achtsamkeit

Dass die Arbeitsbelastung wächst, ist kein Geheimnis. Und es vergeht kaum ein Seminar, in dem ich nicht darauf angesprochen werde, wie man achtsam mit sich umgeht. Sogar letztens im Korrespondenztraining sprach mich eine Teilnehmerin darauf an – und bei diesem Thema steht Achtsamkeit so gar nicht auf der Agenda. Da sieht man mal, wie bedeutsam Achtsamkeit heutzutage ist. Energieräuber lauern einfach an jeder Ecke und es nicht so einfach, sich dennoch energetisch und stark zu fühlen.

Ich habe einen sehr einfachen Tipp für Sie, wie Sie es schaffen, achtsamer mit sich umzugehen und gebe Ihnen dazu ein Beispiel: 

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