Modern bedeutet „in“. Das trägt man jetzt, das macht man jetzt. Wenn es danach ginge bei moderner Korrespondenz, wären unsere E-Mails und Briefe voller Fehler, Abkürzungen und Grammatikfehler. Denn das macht man jetzt so. Allerdings nicht in E-Mails, sondern im Netz. 

Nur, was man im Netz macht, schleicht sich auch schnell in die normale schriftliche Kommunikation ein. Intern schreiben viele schon nicht mehr „Viele Grüße“, sondern einfach nur „VG“. Tja, die Anschläge spart man sich. Das ist ein bisschen wie im wirklichen Leben: „Ich wünsche dir ein schönes Wochenende“, sage ich. „Dito“, sagt mein Gegenüber. Vielleicht ist das heute so. Muss es aber nicht sein.

Nutzen Sie die allgemeine Oberflächlichkeit für sich 

Die allgemeine Tendenz, Wörter abzukürzen, nicht mehr in ganzen Sätzen zu kommunizieren und die Rechtschreibung und Grammatikregeln konsequent zu ignorieren, ist Ihre Chance, mit ganz einfachen Mitteln zu punkten. Sie schreiben in ganzen Sätzen, kürzen nichts ab und halten sich an die Regeln. So einfach kann es gehen.


Viele Chefs haben keine Ahnung, was ihre Assistentinnen den ganzen Tag so machen. Ihr Chef auch nicht? Wissen Sie denn, was Ihr Chef den ganzen Tag so macht, womit er sich beschäftigt? 

Zu einer wirkungsvollen Chefentlastung gehört, dass Sie beide – Chef/Chefin und Assistentin – an einem Strang ziehen. Sie sollten die gleichen Prioritäten haben, die gleichen Ziele verfolgen.  

Doch der Informationsfluss zwischen diesen beiden Menschen ist nicht immer so, wie er sein sollte. Viele Chefs sind so häufig in Meetings, dass keine oder kaum Zeit bleibt für Rücksprachen. Einen regelmäßigen Jour fixe haben viele Assistentinnen schon lange nicht mehr. Dafür sitzt der Vorgesetzte aber mit seinen Mitarbeitern zusammen – die Assistentin hat das Nachsehen. Was können Sie also tun, um die Informationen für Ihre Arbeit zu bekommen, die Sie benötigen. Wie bekommen Sie Ihren Chef dazu, sich wieder regemäßig mit Ihnen zusammenzusetzen?


Wenn ich so unterwegs bin, und das bin ich oft, schaue ich mir an, was die anderen Reisenden so treiben. Manchmal sitzen sie mir auch direkt gegenüber, so dass ich gar nicht anders kann, als hinzuschauen. Obwohl: Ich sitze nicht gern an diesen Vierertischen im ICE; da sehe ich Sachen, die ich gar nicht sehen will. 

Neulich saß mir jemand gegenüber, den ich auf den ersten Blick für einen Checker, einen Wichtigtuer hielt. Kennen Sie Menschen, die wichtig gucken? Die beim Blick auf ihre teure Uhr das Hemd hochschieben, die Augenbraue heben, als hätten sie gerade etwas Wichtiges gesehen, dazu nicken und die Uhr bleibt danach sichtbar? So einer war das. Nicht mein Fall. Ich finde Wichtigtuer albern. Kann ich nicht ernstnehmen. 

Wichtigtuer und ein digitaler Einzeller

Der Wichtigtuer und ich mussten beide in Mannheim umsteigen. Zufällig saßen wir im nächsten Zug wieder gemeinsam am Vierertisch. Kurzes Zunicken, lächeln. Das reichte mir.

Als der Zugbegleiter die Tickets sehen wollte, konnte ich mein Handy in der Tasche lassen. Ich hatte bereits den Komfort-Check-in genutzt und konnte weiter dösen. Der Wichtigtuer kramte in seiner Tasche und holte aus einer Klarsichthülle sein ausgedrucktes Ticket heraus. Ich musste mich zusammenreißen, nicht zu sagen „Echt jetzt“? Geschafft habe ich zu sagen „Ich sehe, Sie haben Ihr Ticket ausgedruckt, statt es auf dem Handy zu haben“. 

Ein einfaches „Ja, da bin ich altmodisch“, hätte ihn noch gut aussehen lassen und ich hätte schmunzelnd gesagt „Ja, manchmal ist das so“. Aber nein, als Wichtigtuer beginnt er, mir die Vorteile des ausgedruckten Tickets zu erklären. Das sollte ich besser auch machen, weil … ich schalte ab. Mansplaining, also wenn Männer versuchen, Frauen die Welt zu erklären, finde ich ohnehin unerträglich. 


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