Ich erinnere mich noch, als mein Chef mich „damals“ zum Diktat rief. Lustig. Ich mit Stenoblock rein in die Höhle es Löwen. So fühlte es sich jedes Mal an. Mein Chef war Perfektionist und unerbittlich. Die ganze Firma zitterte vor ihm. Chefassistenz auf Augenhöhe war zunächst nicht machbar. Die Rollen waren klar verteilt. Und trotzdem habe ich mir den Respekt erarbeitet, der mir wichtig war, damit ich langfristig mit dieser starken Persönlichkeit zusammenarbeiten konnte. 

Wichtige Voraussetzungen für das Dreamteam Chef und Assistentin

Freude bei der Arbeit und eine angenehme Arbeitsatmosphäre waren mir wichtig – Voraussetzungen für eine effektive Entlastung meines Chefs. Das Wort Achtsamkeit gab es damals noch nicht in meinem Wortschatz. Und doch habe ich gelernt, Wünsche, Bedürfnisse und Meinungen zu äußern und nicht den Gegenwind meines Chefs zu fürchten. Denn das gehört zu Chefassistenz auf Augenhöhe dazu: Dass Sie sich trauen, Ihre Meinung zu sagen. 


So meistern Sie den Einstieg in Ihre E-Mails

„In der Anlage übersende ich Ihnen“ – ja das kann man natürlich schreiben. Oder „Ich komme zurück auf das mit Ihnen geführte Telefonat“ – daran ist nichts richtig Falsches. Was Sie sich nur fragen sollten „Ist das die Kommunikation, die unser Unternehmen am besten repräsentiert?“

Überlegen Sie, wie Sie wirken möchten

Wenn Sie altmodisch und behäbig daherkommen wollen, machen Sie mit solchen Formulierungen alles richtig. Sie möchten jedoch Ihren Geschäftspartnern ein dynamisches, innovatives Bild von sich vermitteln? Dann sind Sie auf der falschen Spur unterwegs. 


Ein Bekannter ist seit 25 Jahren in der gleichen Firma beschäftigt. Zum 25. Jubiläum erhält er ein Gratulationsschreiben seiner Firma. Ich hielt das erst für einen schlechten Scherz als ich den Text las. Aber sehen Sie selbst, was Mitarbeiter in Personalabteilungen sich trauen, ihren Kollegen zu schreiben. 


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Wirkungsvolle Chefentlastung

5. bis 6. März 2020 in Düsseldorf 


Moderne Korrespondenz

17. März 2020 in Frankfurt 


Psychologie im Office

18. bis 19. März 2020 in Frankfurt


Everybody's Darling - und ich bin trotzdem nicht der Depp

23. März 2020 in Kampen/Sylt 


Sylter Chefassistenztage

24. bis 25. März 2020 in Kampen/Sylt 


Chefassistenz auf Augenhöhe

31. März bis 1. April 2020 in Berlin 

Aktueller Blogeintrag

Modern muss nicht gut sein, kann es aber

Mich haut es gelegentlich aus den Socken, wenn in Office 365 wieder irgendetwas aktualisiert wurde und ich denke „Nä, das geht auch?“. 

Dass sich technisch gerade unglaublich viel tut, ist wohl niemandem entgangen. Man kann das mitmachen, muss man aber nicht. Aber auf die ganzen digitalen Angebote zu verzichten, die uns unsere Arbeit erleichtern, wäre ganz schön nachlässig. Und trotzdem höre ich immer wieder „Man muss nicht alles mitmachen.“ Nein, das muss man nicht. 

So habe ich früher gearbeitet

Vor etwa 25 Jahren habe ich meine To-dos auf Papier festgehalten. Auf einem Block, in dem ich die Seiten vor- und zurückschlagen konnte, stand, was ich zu tun hatte. Ich habe auch Aufgaben, die ich am Vortag nicht geschafft hatte, auf den nächsten Tag „übertragen“, also sie nochmal hingeschrieben. 

Machen Sie das noch? Wenn ich die Frage im Seminar stelle, bleiben zuerst alle Hände unten. Wenn ich nochmal frage, gehen die ersten Hände in die Höhe – heißt: „Ja, ich arbeite noch wie vor 20 Jahren“.

Retrotechniken sind weit verbreitet

Wenn Sie das auch noch tun, ist die gute Nachricht: Sie sind nicht allein. Viele andere Assistentinnen setzen immer noch auf Retrotechniken. Klar können Sie das machen. Aber ganz ehrlich: Das ist ein wenig so, als würden Sie lieber mit dem Pferd zur Arbeit reiten, statt den Wagen zu nehmen. 

Was mache ich, wenn …

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