Ich bin es gewohnt „zuhause“ zu arbeiten. In meinem Zuhause habe ich ein richtiges Büro, sogar einen Konferenzraum für Meetings und kleine Seminare. Für mich ist Homeoffice-Arbeit ganz normales Arbeiten. Und da ich das schon ein paar Jahre so mache, habe ich ein paar Tipps für all die zusammengestellt, für die das momentane Arbeiten von zuhause eine neue Herausforderung ist. 

1. Waschen und ordentlich kleiden

Nicht die Wäsche waschen, sondern sich selbst, ist gemeint. Sich ungeduscht in Jogginganzug oder anderer Kuschelkleidung an den Arbeitsplatz zu setzen, führt dazu, dass man das Ganze nicht so richtig ernstnimmt. Zuhause arbeiten bedeutet, ganz normal zu arbeiten. Und deshalb geben Sie dem ganzen am besten durch die herkömmliche Morgenhygiene und ordentliche Kleidung den professionellen Rahmen, den es verdient. 

2. Nicht lümmeln, sondern ordentlich sitzen

Es mag verlockend sein, im Bett die ersten E-Mails zu beantworten und dann auf dem Sofa damit weiterzumachen mit dem Laptop auf dem Schoß. Das scheint irgendwie lässig zu sein. Sie heben damit die Trennung zwischen Berufs- und Privatleben komplett auf und arbeiten weniger konzentriert. „Was habe ich gerade geschrieben?“ und „Habe ich das jetzt schon geschrieben?“, fragen Sie sich dann öfter, während Ihre Familie um Sie herum lebt.  

Schaufeln Sie sich einen separaten Arbeitsplatz frei, an dem Sie ungestört arbeiten können und legen Sie bewusst Pausen ein, um zu essen oder am Familienleben teilzunehmen.


„Wir leben wie in einer Blase“, sagte mir erst gestern eine Seminarteilnehmerin, die gerade im Homeoffice arbeitet. Das Homeoffice als Herausforderung – so schnell kann es gehen.

Für viele ist das Arbeiten von zu Hause aus Neuland. Ja, einige von Ihnen haben ab und an mal zu Hause gearbeitet; aber für die gemeine Assistenz war das Arbeiten von zu Hause aus bislang ein Novum. Viele Chefs und Firmen vertreten immer noch die Auffassung, dass man das mal machen könne, wenn das Kind krank ist oder man selbst. Und jetzt? Jetzt geht ohne Homeoffice gar nichts mehr. Das „nice to have“ ist zur notwendigen Überlebensstrategie geworden. 

Viele trifft es unvorbereitet

„Frau Marbach, ich bin so froh, dass ich in Ihrem Training war und ich mich mittlerweile digital organisiere. Mein Chef wollte erst nicht, hat dann aber mitgezogen“, sagte mir gestern eine Mitarbeiterin einer Personalabteilung, die jetzt ebenfalls im Homeoffice arbeitet. Gleichzeitig erzählt sie, dass Kolleginnen, die sich immer noch vorwiegend analog organisieren, im Homeoffice an ihre Grenzen kommen.

Soll ich lachen oder weinen?


Ich schüttele jetzt schon seit geraumer Zeit mit dem Kopf. Lese ich doch gerade in einem Newsletter für die moderne Assistenz „Notizbücher erleben eine Renaissance“. Das kommt denjenigen von Ihnen vielleicht sehr gelegen, die sich noch an ihr Notizbuch „klammern“. Doch glauben Sie nicht alles, was Sie lesen. 

Notizbuch, Zettel und Post its sind out

Ich habe lange nicht mehr so etwas wenig Schlaues gelesen. In Zeiten von Homeoffice, COVID-19 und New Work sollen Notizbücher wieder in sein? Ich schüttele schon wieder mit dem Kopf. Und dann steht da noch, dass es wichtig sei, dass ich mein Buch immer dabei habe. Verrückt. 


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Aktueller Blogeintrag

Können Sie Ihre Chefin oder Ihren Chef auch aus dem Homeoffice wirkungsvoll unterstützen?

Die Antwort muss lauten „ja, klar“. Denn anders kann die Chefentlastung gerade für viele nicht funktionieren. Denn immer noch arbeiten die meisten im Homeoffice. Waren Vorgesetzte „früher“ viel geschäftlich unterwegs, sind sie jetzt in Online-Meetings oder haben selbst so viel zu tun, dass ihnen die Zeit fehlt, sich mit Ihnen abzustimmen. Die Annahme, dass es im Homeoffice entspannter zugehen könnte als im Büro, hat sich für viele als Irrtum herausgestellt. 

Das Homeoffice fordert Sie in Sachen Chefentlastung doppelt heraus 

Effektiv miteinander arbeiten und die Zusammenarbeit reibungslos gestalten – ein Träumchen! Und es funktioniert. Nur: Im Homeoffice ist es manchmal etwas schwieriger zu bewerkstelligen, den Überblick über die laufenden Vorgänge zu behalten. 

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