Ob Sie es glauben oder nicht: Ein „Kumpel“ im Fitnessstudio begrüßt mich immer mit Küsschen und „Hallo Häschen“. Und während ich das so schreibe, überlege ich, wie ich das finde. Ich nehme das sehr wohl wahr und schmunzele darüber. Irgendwie finde ich das liebevoll, zumal ich mich nicht so als Häschen fühle. Hinzu kommt, ich mag diesen Menschen. Er ist nett und ich habe nicht das Gefühl, dass er versucht, mich dadurch herabzusetzen. Sollte sich unsere Beziehung zueinander ändern, ändert sich vielleicht auch meine Beurteilung des bisher als liebevoll wahrgenommenen Häschens. 

Im Job sähe das für mich anders aus 

Was aber würde passieren, mich spräche jemand in beruflichen Kontext mit „Häschen“ an? Das fände ich dann nicht mehr so liebevoll, sondern eher herabsetzend. Ist mir das schon passiert? Nein. Und besser ich bereite mich emotional und verbal darauf vor. Man weiß ja nie.

Sind Sie auch vorbereitet?

Ich bin auf verbale Angriffe vorbereitet. Bestens sogar. Die meisten Angriffe kenne ich und sie schockieren mich nicht mehr. Ich habe fast alles schon gehört. Wie vorbereitet sind Sie? Können Sie schlagfertig auf herabsetzende Angriffe reagieren? Schaffen Sie es, respektlose Gesprächspartner in ihre Grenzen zu weisen und dabei gelassen und souverän zu bleiben?

Kommunikative Herausforderungen gibt es viele – so bereiten Sie sich darauf vor

Ich bin auf kommunikative Herausforderungen gut vorbereitet, weil ich die verbalen Angriffe kenne und nur einmal sprachlos sein möchte. Danach entwickle ich eine kleine Strategie, um gelassen auf dumme Bemerkungen zu reagieren. 

Mein Tipp: Lassen Sie vergangene Situationen Revue passieren. Denken Sie an Situationen, in denen Sie sich unwohl fühlten und in denen Ihnen keine passende Reaktion gelungen und keine passende Antwort eingefallen sind. Und später dachten Sie „hätte ich dem mal gesagt, dass …“.

Rechtfertigen Sie sich nicht

Sie möchten im Job vermutlich souverän wirken. Wenn Sie also für den nächsten Angriff eine Antwort vorbereitet haben, stellen Sie sicher, dass diese souverän und gelassen wirkt. Sie möchten sich auf gar keinen Fall klein machen oder sich rechtfertigen.

Ein persönliches Beispiel

Mir passiert es immer mal wieder, dass Menschen sagen „Frau Marbach, Sie sind aber anspruchsvoll.“ Würde ich darauf mit einer Erklärung reagieren, klänge dies schnell nach einer Rechtfertigung, die dann wieder Raum für Diskussionen bieten würde. 

Angriff

Nicht so gute Reaktion

Meine Empfehlung für eine gelungene Reaktion

Sie sind aber sehr anspruchsvoll.

„Ja, beim Thema Essen bin ich anspruchsvoll. Ich lege Wert auf gute Qualität.“

„Danke, dass es Ihnen auffällt.“

 

Deshalb finde ich diese Antwort nicht optimal:

Da die Antwort einschränkend ist „beim Essen“ und „ich lege Wert auf Qualität“ den anderen ganz nebenbei in seinem vielleicht geringeren Anspruchsdenken angreift, folgt ein weiterer Angriff. 

„Sie sind ja nicht nur beim Essen anspruchsvoll. Mein Eindruck ist eher, dass Sie sich bei allem so anstellen.“ Dieses Gespräch setzt sich fort und wird zusehends zum Energieräuber.

Deshalb gefällt mir diese Antwort besser:

Da ich ohnehin Wert auf Qualität lege, bin ich wohl auch anspruchsvoll. Mein Gegenüber hat voll ins Schwarze getroffen; warum sollte ich mich angegriffen fühlen. 

Mit dieser Reaktion entwaffnen Sie Ihr Gegenüber. Nach einer solchen Reaktion, weiß der andere nichts mehr zu sagen. Das Gespräch ist entweder zu Ende oder Ihr Gesprächspartner pflichtet Ihnen sogar bei, dass er Ihr Verhalten gut findet.

Sie möchten lernen, immer den richtigen Ton zu treffen? 

Es erfordert ein bisschen Übung bis Sie in Situationen, die Sie kommunikativ herausfordern, nahezu durchweg gelassen und souverän reagieren können. Die gute Nachricht ist: Das können Sie lernen.

In meinem Training „Kommunikationskompetenz im Office“ übe ich mit Ihnen Schlagfertigkeitstechniken, die Sie in jeder Situation souverän agieren lassen. Damit vermeiden Sie Konflikte, schützen sich vor Energieräubern und wirken immer professionell und kompetent. Und natürlich erwarten Sie noch viele andere, spannende Themen, die Ihne helfen, täglich Ihre Frau zu stehen.

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Alle Details zum Training lesen Sie hier: https://www.claudia-marbach.de/seminarubersicht/kommunikationskompetenz-im-office.html

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Modern muss nicht gut sein, kann es aber

Mich haut es gelegentlich aus den Socken, wenn in Office 365 wieder irgendetwas aktualisiert wurde und ich denke „Nä, das geht auch?“. 

Dass sich technisch gerade unglaublich viel tut, ist wohl niemandem entgangen. Man kann das mitmachen, muss man aber nicht. Aber auf die ganzen digitalen Angebote zu verzichten, die uns unsere Arbeit erleichtern, wäre ganz schön nachlässig. Und trotzdem höre ich immer wieder „Man muss nicht alles mitmachen.“ Nein, das muss man nicht. 

So habe ich früher gearbeitet

Vor etwa 25 Jahren habe ich meine To-dos auf Papier festgehalten. Auf einem Block, in dem ich die Seiten vor- und zurückschlagen konnte, stand, was ich zu tun hatte. Ich habe auch Aufgaben, die ich am Vortag nicht geschafft hatte, auf den nächsten Tag „übertragen“, also sie nochmal hingeschrieben. 

Machen Sie das noch? Wenn ich die Frage im Seminar stelle, bleiben zuerst alle Hände unten. Wenn ich nochmal frage, gehen die ersten Hände in die Höhe – heißt: „Ja, ich arbeite noch wie vor 20 Jahren“.

Retrotechniken sind weit verbreitet

Wenn Sie das auch noch tun, ist die gute Nachricht: Sie sind nicht allein. Viele andere Assistentinnen setzen immer noch auf Retrotechniken. Klar können Sie das machen. Aber ganz ehrlich: Das ist ein wenig so, als würden Sie lieber mit dem Pferd zur Arbeit reiten, statt den Wagen zu nehmen. 

Was mache ich, wenn …

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