Ich habe schon alles versucht, nichts hat funktioniert“, das sagen manchmal Damen in meinen Seminaren. 

Darüber „klagen“ Assistentinnen

  • Die eine Teilnehmerin versucht, ihren Chef dazu zu bewegen, sich morgens 10 Minuten mit ihr abzustimmen. Fehlanzeige. Das klappt genau dreimal, dann versetzt er sie wieder.
  • Die andere versucht seit Jahren, häufiger nein zu sagen. Doch ihre Hilfsbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein stehen ihr im Weg. Sie ist für alle und jeden da, nur nicht für sich selbst.
  • „Das macht mich wahnsinnig“, sagte letztens eine Teilnehmerin. Sie meinte die Geräusche und Kommentare ihrer Kollegin, die ihr gegenübersitzt und vor sich hinbrabbelt.

Sie kennen solche Situationen?

Vielleicht kommt Ihnen die eine oder andere Situation bekannt vor. Wenn ja, dann wissen Sie, dass solche Situationen entweder die Freude an der Arbeit trüben oder dass die Energieräuber Sie auslaugen und Ihnen Ihre Kräfte rauben. Zu Frustration führt so etwas allemal.  

Burn-out vermeiden


Ob Sie es glauben oder nicht: Ein „Kumpel“ im Fitnessstudio begrüßt mich immer mit Küsschen und „Hallo Häschen“. Und während ich das so schreibe, überlege ich, wie ich das finde. Ich nehme das sehr wohl wahr und schmunzele darüber. Irgendwie finde ich das liebevoll, zumal ich mich nicht so als Häschen fühle. Hinzu kommt, ich mag diesen Menschen. Er ist nett und ich habe nicht das Gefühl, dass er versucht, mich dadurch herabzusetzen. Sollte sich unsere Beziehung zueinander ändern, ändert sich vielleicht auch meine Beurteilung des bisher als liebevoll wahrgenommenen Häschens. 

Im Job sähe das für mich anders aus 

Was aber würde passieren, mich spräche jemand in beruflichen Kontext mit „Häschen“ an? Das fände ich dann nicht mehr so liebevoll, sondern eher herabsetzend. Ist mir das schon passiert? Nein. Und besser ich bereite mich emotional und verbal darauf vor. Man weiß ja nie.


Es gibt immer wieder Teilnehmerinnen in meinen Chefentlastungsseminaren, deren Chefs sich nicht entlasten lassen, die ihnen aber sehr wohl die Teilnahme am Seminar finanziell ermöglichen. Das ist ein bisschen lustig und wie „Paartherapie – und nur einer geht hin“. 

Sich nicht entlasten lassen heißt unter anderem:

  • Alles lieber selbst machen, bevor man es an seine Assistentin delegiert
  • Sich nicht an Absprachen halten, die man mit seiner Assistentin getroffen hat
  • Informationen gar nicht oder bruchstückhaft weitergeben
  • Sich aus dem Büro „verdünnisieren“ ohne Bescheid zu geben, wohin man den Ausflug unternimmt
  • Sich keine Zeit nehmen, um sich mit der Assistentin abzustimmen 

Das ist nur eine kleine Auswahl, was Chefs so einfällt, um ihre eigene Chefentlastung regelrecht zu boykottieren. Die Damen und Herren stehen sich selbst im Weg. Sie sind zwar belastet bis gestresst und finden dennoch keinen Ausweg aus dem Hamsterrad. Und damit sie selbst nichts verändern müssen, was zugegebenermaßen auch schwierig ist, schicken sie ihre Assistentin zu mir, damit sie das Unmögliche möglich macht.

Sie als Assistentin haben es in der Hand


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„Mein Chef will das nicht“ – was Sie tun können, wenn Vorgesetzte nicht an Ihren Lösungen interessiert sind

Ich habe schon alles versucht, nichts hat funktioniert“, das sagen manchmal Damen in meinen Seminaren. 

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  • Die eine Teilnehmerin versucht, ihren Chef dazu zu bewegen, sich morgens 10 Minuten mit ihr abzustimmen. Fehlanzeige. Das klappt genau dreimal, dann versetzt er sie wieder.
  • Die andere versucht seit Jahren, häufiger nein zu sagen. Doch ihre Hilfsbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein stehen ihr im Weg. Sie ist für alle und jeden da, nur nicht für sich selbst.
  • „Das macht mich wahnsinnig“, sagte letztens eine Teilnehmerin. Sie meinte die Geräusche und Kommentare ihrer Kollegin, die ihr gegenübersitzt und vor sich hinbrabbelt.

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