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Und warum genau die oft unterschätzt werden
Viele Assistentinnen stellen sich irgendwann diese Frage:
Was muss ich eigentlich wirklich können, um in meinem Job erfolgreich zu sein – heute und in Zukunft?
Die kurze Antwort: Es sind nicht die Fähigkeiten, die Sie vielleicht spontan nennen würden. Und genau hier beginnt das Problem.
08:35 Uhr. Ihre Führungskraft sitzt bereits im ersten Termin. Das Telefon klingelt, parallel ploppt eine Teams‑Nachricht auf, im Posteingang stehen fünf E‑Mails mit „dringend“, und im Kalender taucht eine Terminkollision auf, die gestern noch nicht da war. Genau in diesem Moment steht ein Besucher am Empfang, der über eine halbe Stunde zu früh da ist.
Wenn Sie als Sekretärin oder Assistentin im Office‑Management arbeiten, kennen Sie diese Mischung aus Tempo, Verantwortung und Dauer‑Aufmerksamkeit. Sie sind nicht „nur“ Assistenz. Sie sind rechte Hand, Filter, Kommunikationsdrehscheibe, Koordinatorin – und oft die Person, die Ruhe in ein System bringt, das ständig in Bewegung ist.
Sie formulieren sorgfältig, denken drei Schritte voraus und wollen Ihrem Chef oder Ihrer Chefin den Rücken freihalten – und trotzdem entsteht Reibung. Ein kurzer Kommentar, ein knapper Blick, eine spontane Richtungsänderung. Solche Situationen gehören für viele Assistenzen zum Alltag. Chefkommunikation entscheidet dann darüber, ob Sie sich ausgebremst fühlen oder handlungsfähig bleiben.
Die gute Nachricht: Kommunikation mit dem Chef ist kein Zufallsprodukt. Sie lässt sich bewusst gestalten – klar, strukturiert und wertschätzend. Genau dort liegt Ihre enorme Wirkungskraft als Assistenz.
Eine diplomatische Absage im Namen Ihres Chefs zu formulieren, ist doppelt herausfordernd:
Erstens „Was schreibe ich, wie formuliere ich?“ Und zweitens: Wie gehe ich als Assistenz damit emotional um?
Professionelle Korrespondenz ist heute mehr als die Fähigkeit, fehlerfreie Sätze zu formulieren. Für moderne Assistenzen ist sie ein strategisches Werkzeug: Sie steuern Kommunikation, gestalten Außenwirkung, prägen Beziehungen und tragen direkt zur Entlastung der Führungskraft bei. Doch gerade in Zeiten von E-Mail-Flut, KI-Tools, mobilen Arbeitsweisen und steigenden Erwartungen ist eines klar: Die alte Art zu schreiben funktioniert nicht mehr.
Dieser Blog zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Korrespondenz auf ein neues Niveau bringen – klarer, moderner, wirksamer. Mein Beitrag liefert Ihnen praxisnahe Beispiele, sofort umsetzbare Tipps und wertvolle Formulierungs‑Updates.
08:17 Uhr. Ihr Chef sitzt schon im ersten Meeting. Das Telefon klingelt, parallel poppt eine Teams-Nachricht auf, im Posteingang warten fünf E-Mails mit „dringend“, und der Kalender zeigt eine Terminkollision, die gestern noch nicht da war. Gleichzeitig steht ein Besucher im Empfang, der „nur kurz“ mit der Geschäftsführung sprechen möchte. Sie sind mittendrin – und Sie sind die Person, an der alles zusammenläuft. |
Der Arbeitsalltag verändert sich rasant: Verdichtete Aufgaben, hohe Erwartungen, enge Zeitfenster - und dazu ein „aufregendes“ Miteinander unterschiedlicher Persönlichkeiten. Kein Wunder, dass Kommunikation, klare Grenzen und psychologisches Verständnis zu entscheidenden Erfolgsfaktoren geworden sind.
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Der Tag beginnt ruhig. Für genau sieben Minuten.
Dann klingelt das Telefon. Eine Kollegin braucht Unterstützung. Gleichzeitig warten E-Mails auf Antworten, ein Meeting ist noch nicht vorbereitet und ein Termin muss dringend verschoben werden.
Sie wechseln den Kanal, den Ton, die Priorität – innerhalb von Sekunden.
Und genau deshalb ist Ihre Rolle so besonders.
Viele sagen: „Das ist doch nur Organisation.“
Doch Sie wissen: Es ist viel mehr.