Ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann per Webinar meine Ideen, Anregungen und Tipps mit Ihnen teilen würde. Vielleicht halten Sie mich für naiv, so zu denken. Ich war immer davon überzeugt, dass ein Seminar von der Präsenz der Teilnehmer und des Trainers lebt, vom Austausch untereinander, der Atmosphäre, dem Spannungsbogen, der Abwechslung von Spaß und Ernsthaftigkeit und natürlich der Praxisnähe des Vermittelten. 

Und dann werden wir mit COVID-19 konfrontiert, einer Wirklichkeit, die vermutlich keiner von uns je für möglich gehalten hatte. Und wir werden damit konfrontiert, wie es ist, nicht mal nur einen Tag im Homeoffice zu arbeiten, sondern täglich, wochenlang. Spätestens jetzt merken wir, ob wir für eine Chefassistenz in digitalen Zeiten gewappnet sind. Jetzt ist sie Realität. Und wie waren Sie darauf vorbereitet?

Trennungen über Wochen meilenweit voneinander

Einige Assistentinnen haben ihre Chefs jetzt schon ein paar Wochen nicht gesehen. Tägliche, persönliche Absprachen müssen jetzt anders funktionieren. Und der Informationsfluss muss stehen – haben Sie die passenden Tools dafür oder schicken Sie Ihrer Chefin/Ihrem Chef zu jedem Detail eine E-Mail und füllen seinen Posteingang, den Sie eigentlich übersichtlich halten sollen?

Ein Beispiel – wie Chefassistenz scheitert

In einem Coaching erzählte mir vor zwei Monaten ein Chef, dass seine Assistentin sehr auskunftsfreudig sei. Was positiv klingt, war für ihn eine organisatorische Herausforderung. Nahezu alles, was sie tat und für ihn erledigte, teilte sie ihm mit. Sie hatte mal gelernt, dass ein guter Informationsfluss wichtig sei. Soweit so gut. Doch, was sie nicht berücksichtigte, dass ihr Chef mit jeder E-Mail aus seiner Konzentration gerissen wurde und entscheiden musste, wie er die Information so verarbeitet, dass er sie jederzeit wieder abrufen oder finden kann. Ein für ihn aufwändiges, anstrengendes Unterfangen. Die Assistentin meinte es gut, hatte die Konsequenzen ihres Informationsflusses jedoch nicht bedacht. 

Mein Tipp: Den Chef per E-Mail auf dem Laufenden zu halten, ist zwar eine naheliegende, aber nicht die beste Option. Chefassistenz sieht anders aus. Dafür gibt es andere Tools für Ihre optimale Kommunikation, die ich Ihnen empfehlen würde und die Ihren Chef entlasten und nicht belasten.

Chefassistenz in digitalen Zeiten sieht anders aus als das, was wir „alten Hasen“ vor 25 Jahren gelernt haben. Zettel, Blöcke und Notizbücher haben endgültig ausgedient. Seien Sie offen für neue Ideen – jetzt ist die Zeit reif dafür.

Gewinnen Sie einen ersten Eindruck in eine funktionierende Chefassistenz in digitalen Zeiten mit diesem Webinar 

  • vom 22. bis 23. April und
  • vom 18. bis 19. Mai 2020.

Alle Details zu diesem Webinar lesen Sie hier: https://www.claudia-marbach.de/webinare/chefassistenz-in-digitalen-zeiten.html

 

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Aktueller Blogeintrag

Können Sie Ihre Chefin oder Ihren Chef auch aus dem Homeoffice wirkungsvoll unterstützen?

Die Antwort muss lauten „ja, klar“. Denn anders kann die Chefentlastung gerade für viele nicht funktionieren. Denn immer noch arbeiten die meisten im Homeoffice. Waren Vorgesetzte „früher“ viel geschäftlich unterwegs, sind sie jetzt in Online-Meetings oder haben selbst so viel zu tun, dass ihnen die Zeit fehlt, sich mit Ihnen abzustimmen. Die Annahme, dass es im Homeoffice entspannter zugehen könnte als im Büro, hat sich für viele als Irrtum herausgestellt. 

Das Homeoffice fordert Sie in Sachen Chefentlastung doppelt heraus 

Effektiv miteinander arbeiten und die Zusammenarbeit reibungslos gestalten – ein Träumchen! Und es funktioniert. Nur: Im Homeoffice ist es manchmal etwas schwieriger zu bewerkstelligen, den Überblick über die laufenden Vorgänge zu behalten. 

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