Konflikt – wenn ich das schön höre. Da stellen sich mir die Nackenhaare hoch und ich bekomme ein leichtes Drücken im Bauch. Somatischer Marker nennt man sowas wohl. „Konflikt“ ist kein schönes Wort; oder liegt es an den Situationen, die ich damit verbinde und selbst erlebt habe?

Konflikte kosten mich Kraft. Rauben mir Energie. Und das Schlimmste ist, ich gebe Kraft an Menschen ab, die mir nicht wichtig, mitunter sogar egal sind. Und die bekommen meine Aufmerksamkeit. Das ist nicht schlau von mir.

Das Zauberwort ist „Konfliktmanagement“.  

Ich versuche immer wieder meine Konflikte professionell zu managen, mich nicht ködern zu lassen, mich nicht zu unüberlegten Äußerungen oder Reaktionen hinreißen zu lassen. Mal gelingt mir das gut, mal weniger.

Ich habe vor einigen Jahren an einem Seminar meines lieben Kollegen Thomas Leonhard teilgenommen. Das hat sehr viel verändert. Ich schaue auf emotional bedrohliche Situationen ganz anders als davor. Und ihm verdanke ich auch, dass ich in vielen Situationen heute besser reagiere als zuvor.

Der Autofahrer, der sehr langsam fährt, macht das nicht, um mich zu ärgern. Der ist nur unsicher und schleicht deshalb vor sich hin. Also ärgere ich mich nicht mehr. Die Frau, die mich beim Bäcker in der Schlange „überholt“, macht das nicht absichtlich. Ich ärgere mich nicht mehr. Und Ratschläge gebe ich auch nicht mehr – die will nämlich keiner hören.

Wenn auch Sie mit Konflikten besser umgehen möchten, keine Lust auf Zoff haben, dann nehmen Sie an Thomas Leonhards Seminar „Keine Lust auf Zoff“ vom 22. bis 23. November 2018 in Düsseldorf teil.

Meine Top-Empfehlung für den Herbst. Und bringen Sie ruhig eine Kollegin oder Kollegen mit – dieses Training ist für jeden geeignet. Nicht nur für Sie als Assistentin.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn Sie damit beauftragt wurden, die Einladungen für die diesjährige Weihnachtsfeier zu schreiben, kommen Sie nicht daran vorbei, etwas zum Catering zu sagen – so heißt das auf Neudeutsch, wenn Sie Essen und Getränke anbieten.

Und sind Sie auch schon über „Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt“ gestolpert? Haben Sie es gar geschrieben? Diese Formulierung scheint in Einladungen so unumgänglich zu sein, wie das Amen in der Kirche. Dabei drücken Sie damit recht wenig aus; außer dass Ihre Kollegen nicht verhungern werden, vorausgesetzt sie sind bei der Nahrungsaufnahme nicht wählerisch. Vegetarier, Veganer und Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten essen bei solchen Aussagen in Einladungen sicherheitshalber zu Hause. 

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