Wenn wir über glücklich sein sprechen, müssen wir auch über Frustration und Stress sprechen. Was macht uns glücklich und was stresst oder frustriert uns?

Was stresst Sie, was frustriert Sie? Um das herauszufinden, reicht es schon, ein klein wenig in sich hineinzuhorchen. Was hat Sie heute bereits geärgert. Worüber haben Sie sich geärgert? Über wen haben Sie sich geärgert?

Ein Beispiel: Sie sind auf dem Weg zur Arbeit gestresst und gefrustet

Nicht wenige Menschen ärgern sich bereits auf dem Weg zur Arbeit. Spätestens wenn sie im Stau stehen, schaffen es die wenigsten, sich des Lebens zu erfreuen. Sie schnaufen und schimpfen. Es machen sich negative Gefühle in einer Situation breit, die Sie nicht verändern können. Sie haben KEINEN Einfluss auf die Situation und geben sich ihren negativen Gefühlen hin. Die Folge ist: Sie erreichen Ihren Arbeitsplatz genervt und energiearm, bevor Sie überhaupt so richtig losgelegt haben.

Claudia Marbach im Training

Meine Meinung: Das ist keine kluge Entscheidung.

Sie denken, Sie entscheiden nicht? Doch, das tun Sie. Sie entscheiden, ob Sie sich Ihren Energieräubern ausliefern oder ihnen widerstehen.

Sie entscheiden, ob Vorgesetzte und Kollegen, die kleinlich und pedantisch sind, Sie Kraft kosten. 

Sie entscheiden, ob Sie Psychospiele mitspielen, ob Provokationen bei Ihnen auf fruchtbaren Boden stoßen oder ob Sie stattdessen in Ihre Resilienz investieren und Energieräubern widerstehen.

Wie könnten Sie dem Energieräuber „Straßenverkehr“ widerstehen?

Denken Sie um! Statt „Ich werde wahnsinnig“ in sich hineinzuschreien, lächeln Sie, wenn Sie im Stau stehen, wenn Ihnen jemand die Vorfahrt nimmt oder wenn jemand Ihnen den Mittelfinger zeigt. Mit einem Lächeln programmieren Sie sich auf Resilienz. Sie erreichen dann auch mit einem Lächeln Ihren Arbeitsplatz und sind nicht von Beginn an genervt.

Gelassen zu bleiben, können Sie lernen
Sie haben jeden Tag mir herausfordernden Situationen und Menschen zu tun. Sie werden immer wieder Kollegen und Chefs herausfordernd finden. Sie haben jeden Tag mit unterschiedlichen Charakteren zu tun. Sie werden die Menschen oft als schwierig empfinden, die anders sind, als Sie.

Wären Sie selbst perfektionistisch, würde der pedantische Kollege Sie nicht aus der Reserve locken.

Sind Sie selbst aufbrausend, haben Sie mehr Verständnis für jemanden, der schnell aus der Haut fährt.

Die Kunst besteht darin, Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und Verhaltensweisen mit Großzügigkeit und Toleranz zu begegnen.

Mein Tipp, wie Sie sich von dem pedantischen Kollegen nicht auf die Palme bringen lassen
Denken Sie die Eigenschaft „pedantisch“ in positiv. Dann wird daraus genau. Ihr Kollege ist sehr genau. Vermutlich genauer als Sie es sind. Er ist Ihr Energieräuber, auch deshalb, weil er anders ist als Sie. Erkennen und respektieren Sie das. Dann fällt es Ihnen leichter, Ihren Ködern zu widerstehen.

Kontakt

Sie wünschen weitere Informationen oder möchten sich persönlich beraten lassen? Schicken Sie eine E-Mail an mail[at]claudia-marbach.de

Telefon: 0211 93897812
Mobil: 0170 9095849


Claudia Marbach-Trainings: FAQs


Jetzt zum Newsletter anmelden!

Fordern Sie hier den Claudia Marbach-Newsletter per E-Mail an und erhalten Sie Expertentipps aus erster Hand.

* Pflichtfelder
Anrede *

 


Kurzfristige Seminar-Termine:

Webinar: Korrespondenz aktuell

19. Mai 2026


*NEU* Webinar: Selbstmanagement für Assistenzen

20. Mai 2026 von 9 bis 12:30 Uhr


Webinar: Chefassistenz in digitalen Zeiten

1. Juni 2026


Wirkungsvolle Chefentlastung 

16. bis 17. Juni 2026 in Düsseldorf


Webinar: Alles im Griff: E-Mail- und Aufgabenmanagement mit Outlook

19. Juni 2026 von 9 bis 11 Uhr

Aktueller Blogeintrag

Welche Fähigkeiten brauchen Sie als Assistentin wirklich?

Und warum genau die oft unterschätzt werden

Viele Assistentinnen stellen sich irgendwann diese Frage:
Was muss ich eigentlich wirklich können, um in meinem Job erfolgreich zu sein – heute und in Zukunft?

Die kurze Antwort: Es sind nicht die Fähigkeiten, die Sie vielleicht spontan nennen würden. Und genau hier beginnt das Problem.

Weiterlesen …