Tipps, Fallstricke und Wege zu einem respektvollen Miteinander
Kommunikation auf Augenhöhe ist ein zentrales Element für eine gelungene Zusammenarbeit – insbesondere für Sie als Assistentin, die täglich mit Vorgesetzten zu tun hat. Ihre Kommunikation bildet die Grundlage für ein Arbeitsverhältnis, das von Respekt, Vertrauen und Effizienz geprägt ist.
Vielen ist das nicht bewusst. Sie konzentrieren sich in ihren Weiterbildungen beispielsweise auf digitales Know-how – ja, das ist auch sehr wichtig -, und lassen den Kommunikationspart komplett außen vor. Ich halte das für einen Fehler. Denn wenn Sie nicht gut kommunizieren, Sie nicht gehört und/oder respektiert werden, ist das frustrierend und wirkt sich direkt auf Ihre Arbeit aus. Kommunikation und eine professionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe machen Ihren Job spannender und verantwortungsvoller. Wie Sie Gespräche souverän führen und Ihre Wirkung verbessern, erfahren Sie im Webinar „Souveräne Kommunikation für Assistenzen“.
Claudia Marbach in einem Chefassistenz-Training
Doch in der Praxis stellen sich dabei viele Herausforderungen
Hierarchien, unterschiedliche Erwartungen, Unsicherheiten und eingefahrene Kommunikationsmuster können die Chefassistenz und Kommunikation auf Augenhöhe erschweren.
6 Ideen, wie die Kommunikation zwischen Assistenz und Chef oder Chefin besser gelingen kann:
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Wie gelingt Kommunikation auf Augenhöhe?
Ich habe ein paar Tipps zusammengestellt, wie Ihnen Kommunikation und Chefassistenz auf Augenhöhe gelingen können:
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Dieses Teilnehmerinnen wissen jetzt, wie Sie ab sofort auf Augenhöhe mit ihrer Chefin/ihrem Chef kommunizieren.
Drei Beispiele aus dem Arbeitsalltag einer Assistenz und wie Sie es besser machen können
Fallstrick 1: Unsicherheit bei Nachfragen
Beispiel
Jasmin hat eine Anweisung ihres Chefs nicht ganz genau verstanden. Sie traut sich aber nicht nachzufragen, da ihr Chef sehr gestresst wirkt. Sie will ihn nicht nerven. Außerdem befürchtet sie, er könnte denken, sie wäre zu dumm die Anweisung zu verstehen. Also macht sie sich an die Arbeit. Später stellt sich heraus, dass sie die Aufgabe falsch ausgeführt hat. Ihr Chef ist unzufrieden und Jasmin kann alles nochmal machen. |
Besser: Direkt nachhaken
„Darf ich zur Sicherheit noch einmal nachfragen, wie Sie sich das Ergebnis vorstellen?“ Das erspart späteren Mehraufwand und zeigt Interesse an einer guten Umsetzung. |
Fallstrick 2: Keine Abgrenzung
Beispiel
Lisas Chef bittet sie kurzfristig um Unterstützung, obwohl sie gerade mit anderen dringenden Aufgaben beschäftigt ist. Aus Angst ihn zu enttäuschen, sagt sie dennoch zu und übernimmt das zusätzliche To-do. |
Besser: Eigene Kapazitäten offen kommunizieren
Lisa hätte besser so etwas gesagt: „Ich habe aktuell noch Aufgabe X und Y zu erledigen. Ist es möglich, die neue Aufgabe zu verschiebe? Ansonsten bitte ich Sie, dass wir neu priorisieren.“ |
Fallstrick 3: Kritik nur schlucken
Beispiel
Sabrinas Chef verschiebt seine Termine häufig kurzfristig. Das ärgert sie sehr, zumal es sehr viel Arbeit macht, das gesamte Termingerüst zu erstellen. Sie spricht das Thema aber nie an; ihr Chef hat keine Ahnung, welche Auswirkungen seine „Spontanität“ auf Sabrinas Arbeit und ihre Motivation hat. |
Besser: Schwierige Themen ansprechen und sachlich bleiben
„Mir ist aufgefallen, dass Termine häufig spontan verschoben werden. Ich würde gern gemeinsam mit dir eine Lösung finden, um mehr Verbindlichkeit in den Kalender zu bringen?“ |
Fazit
Kommunikation auf Augenhöhe lässt sich lernen. Wer klar kommuniziert, aktiv zuhört und auch schwierige Themen respektvoll anspricht, stärkt die Zusammenarbeit mit der Führungskraft nachhaltig. Im Webinar „Souveräne Kommunikation für Assistenzen: Aktiv zuhören, empathisch reagieren“ erfahren Sie, wie Sie Ihre Kommunikation gezielt verbessern und Ihre Interessen professionell vertreten.
Hier finden Sie alle Termine und Details zum Webinar.
Weitere Seminare und Webinare rund um Kommunikation, Chefentlastung, Digitalisierung und moderne Assistenzarbeit finden Sie in der Seminarübersicht.

