„Ich lege ihr einen Zettel hin“, sagt die Assistentin am Telefon. Am liebsten würde ich jetzt laut rufen, „Nein, bitte nicht.“

Wenn ich „Zettel“ höre, bekomme ich ein ungutes Gefühl. Ich denke an abgerissene Fetzen von DIN-A-4-Blättern oder an Schmierpapier, das dann auf irgendeinem Schreibtisch rumfliegt. „Zettel schreiben“ gehört für mich nicht zu „Modernes Officemanagement“.

Vor 25 Jahren, als ich selbst noch als Assistentin gearbeitet habe, schrieb ich auch Zettel. Aber da war das so. Es gab keine E-Mails und kein OneNote. Heute gibt es keinen Grund mehr, sich so zu organisieren wie vor 25 Jahren. 


„Frau Marbach, ich habe Ihnen da letzte Woche was für die Wiedervorlage gegeben. Das brauche ich jetzt.“

Solche Sätze haben früher bei mir zu Schweißausbrüchen geführt. „Was weiß ich denn, was du mir gegeben hast und wo ich es hingelegt habe“, ging es mir dann durch den Kopf. Mehrmaliges Durchsuchen der Wiedervorlage, unterbrochen vom Rufen meines Chefs „Ich warte“, ließ meinen Stressspiegel häufiger steigen. 


„Wer druckt E-Mails aus?“, frage ich in meinem Seminar „Modernes Officemanagement". Von zwölf Teilnehmenden zeigen neun auf. „Glauben Sie, dass Bill Gates sich das so vorgestellt hat?“ frage ich sie. Einige schmunzeln, andere schauen betroffen.

„Nein, aber …“, es folgen einige Erklärungen, warum das getan wird: 


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20. März 2019 in Frankfurt 


 

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Einladungen zur Weihnachtsfeier

„Für das leibliche Wohl ist gesorgt“ - wie Sie diese Floskel in Einladungen vermeiden

Wenn Sie damit beauftragt wurden, die Einladungen für die diesjährige Weihnachtsfeier zu schreiben, kommen Sie nicht daran vorbei, etwas zum Catering zu sagen – so heißt das auf Neudeutsch, wenn Sie Essen und Getränke anbieten.

Und sind Sie auch schon über „Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt“ gestolpert? Haben Sie es gar geschrieben? Diese Formulierung scheint in Einladungen so unumgänglich zu sein, wie das Amen in der Kirche. Dabei drücken Sie damit recht wenig aus; außer dass Ihre Kollegen nicht verhungern werden, vorausgesetzt sie sind bei der Nahrungsaufnahme nicht wählerisch. Vegetarier, Veganer und Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten essen bei solchen Aussagen in Einladungen sicherheitshalber zu Hause. 

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