Ich habe schon alles versucht, nichts hat funktioniert“, das sagen manchmal Damen in meinen Seminaren. 

Darüber „klagen“ Assistentinnen

  • Die eine Teilnehmerin versucht, ihren Chef dazu zu bewegen, sich morgens 10 Minuten mit ihr abzustimmen. Fehlanzeige. Das klappt genau dreimal, dann versetzt er sie wieder.
  • Die andere versucht seit Jahren, häufiger nein zu sagen. Doch ihre Hilfsbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein stehen ihr im Weg. Sie ist für alle und jeden da, nur nicht für sich selbst.
  • „Das macht mich wahnsinnig“, sagte letztens eine Teilnehmerin. Sie meinte die Geräusche und Kommentare ihrer Kollegin, die ihr gegenübersitzt und vor sich hinbrabbelt.

Sie kennen solche Situationen?

Vielleicht kommt Ihnen die eine oder andere Situation bekannt vor. Wenn ja, dann wissen Sie, dass solche Situationen entweder die Freude an der Arbeit trüben oder dass die Energieräuber Sie auslaugen und Ihnen Ihre Kräfte rauben. Zu Frustration führt so etwas allemal.  

Burn-out vermeiden

Die potentielle Ja-Sagerin, der es nicht gelingt, auf sich aufzupassen und sich mehr um die Kollegen, den Chef als um sich selbst kümmern, muss aufpassen, dass ihr Verhalten nicht in einem Burn-out endet. Für sie ist es wichtig, Herz und Verstand zu nutzen, um andere Wege, Lösungen für sich zu entdecken. 

Mein Erste-Hilfe-Tipp: Bevor Sie ja sagen, horchen Sie in sich hinein, ob Sie die Aufgabe, die Sie übernehmen sollen, wirklich übernehmen müssen, möchten oder können.

So könnten Sie formulieren: „Ich würde gern schauen, ob und wie ich das unterkriege und würde Ihnen dann in 5 Minuten Bescheid geben; ist das okay für Sie?“

Das verschafft Ihnen ausreichend Zeit, die mit der Aufgabe verbundenen Folgen auf sich wirken zu lassen. Horchen Sie in sich hinein, fühlen Sie, was der Gedanke an die Aufgabe mit Ihrem Körper macht. Sie reagieren mit Schweißausbruch, Rücken- oder Bauchschmerzen? Sichere Indizien dafür, dass Sie sich überfordert fühlen und nein sagen sollten. Nehmen Sie sich die Zeit, um das zu spüren und sagen Sie dann, dass Sie das jetzt nicht machen können und bieten Sie einen alternativen Zeitpunkt an.

Sie bestimmen Ihren eigenen emotionalen Kurs

Sie haben es in der Hand, ob Sie konstruktiv oder destruktiv mit sich umgehen und reagieren. Sie bestimmen, ob Sie gelassen und entspannt bleiben oder gestresst und erschöpft abends nach Hause gehen. Alles hängt von Ihnen ab. Nicht von den anderen. Machen Sie sich das bewusst. 

Achtsamkeit ist das neue Selbstbewusstsein

Wer heute seinen Job gut machen möchte, muss lernen, gut auf sich aufzupassen. Es ist wichtig zu lernen, wie Sie schwierigen und stressigen Situationen gelassen begegnen. Energieräuber lauern an jeder Ecke: mal ist es die Kollegin, mal Ihr Chef und dann die Schlange im Supermarkt nach Feierabend. Wenn Sie es schaffen, Ihre negativen, kraftraubenden Gefühle zu stoppen, dann können Sie Ihren Job mit Schwung und Freude kraftvoll meistern. 

Mein Chef will das nicht

Nehmen wir das Beispiel der Assistentin, die ihren Chef dazu bewegen möchte, sich täglich mit ihr morgens abzustimmen. Jedes Mal, wenn er sie versetzt, ist sie frustriert. Doch aus der Frustration heraus gelingt es ihr nicht, Lösungen für diese Situation zu finden. Erst wenn Sie wieder konstruktiv und positiv ist, wenn sie diesen Energieräuber keinen Raum mehr gibt, erst dann findet sie eine Lösung für sich.

Widerstände zu überwinden, ist für viele Assistentinnen tägliches Brot. Und nicht selten ist es der Chef, gegen den Sie kämpfen. Sind solche Kämpfe nicht unglaublich anstrengend? Ich finde jeden Kampf anstrengend. Ich möchte nicht gegen meinen Mann kämpfen, nicht gegen meine Teilnehmerinnen im Seminar. Kämpfe sind für keine „Partei“ konstruktiv oder gar inspirierend. So sollten Beziehungen aber sein: Inspirierend!

Wenn Sie wieder begeistern und begeistert sein möchten, wenn Sie Ihre Kollegen, Ihren Chef wieder mitreißen und inspirieren möchten, dann kommen Sie mit zu den Sylter Chefassistenztagen.

„Die Motivation hält locker ein Jahr“, sagte letztens eine Teilnehmerin. Na, wenn das kein Grund ist, dabei zu sein.

Alle Informationen für das Seminarhighlight des Jahres finden Sie hier: https://www.sylter-chefassistenztage.de/

So nicht

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Wirkungsvolle Chefentlastung

5. bis 6. März 2020 in Düsseldorf 


Moderne Korrespondenz

17. März 2020 in Frankfurt 


Psychologie im Office

18. bis 19. März 2020 in Frankfurt


Everybody's Darling - und ich bin trotzdem nicht der Depp

23. März 2020 in Kampen/Sylt 


Sylter Chefassistenztage

24. bis 25. März 2020 in Kampen/Sylt 


Chefassistenz auf Augenhöhe

31. März bis 1. April 2020 in Berlin 

Aktueller Blogeintrag

Modern muss nicht gut sein, kann es aber

Mich haut es gelegentlich aus den Socken, wenn in Office 365 wieder irgendetwas aktualisiert wurde und ich denke „Nä, das geht auch?“. 

Dass sich technisch gerade unglaublich viel tut, ist wohl niemandem entgangen. Man kann das mitmachen, muss man aber nicht. Aber auf die ganzen digitalen Angebote zu verzichten, die uns unsere Arbeit erleichtern, wäre ganz schön nachlässig. Und trotzdem höre ich immer wieder „Man muss nicht alles mitmachen.“ Nein, das muss man nicht. 

So habe ich früher gearbeitet

Vor etwa 25 Jahren habe ich meine To-dos auf Papier festgehalten. Auf einem Block, in dem ich die Seiten vor- und zurückschlagen konnte, stand, was ich zu tun hatte. Ich habe auch Aufgaben, die ich am Vortag nicht geschafft hatte, auf den nächsten Tag „übertragen“, also sie nochmal hingeschrieben. 

Machen Sie das noch? Wenn ich die Frage im Seminar stelle, bleiben zuerst alle Hände unten. Wenn ich nochmal frage, gehen die ersten Hände in die Höhe – heißt: „Ja, ich arbeite noch wie vor 20 Jahren“.

Retrotechniken sind weit verbreitet

Wenn Sie das auch noch tun, ist die gute Nachricht: Sie sind nicht allein. Viele andere Assistentinnen setzen immer noch auf Retrotechniken. Klar können Sie das machen. Aber ganz ehrlich: Das ist ein wenig so, als würden Sie lieber mit dem Pferd zur Arbeit reiten, statt den Wagen zu nehmen. 

Was mache ich, wenn …

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