In einem Gespräch neulich mit einer Teilnehmerin fragte sie mich bei einem Wort, ob das die Schreibweise nach der neuen Rechtschreibung sei oder nach der alten.

Also: Am 1. August 2007 endete in Deutschland die Übergangsfrist, in der Abweichungen vom Regelwerk in den Schulen noch toleriert wurden. Das war vor über 12 Jahren. Wieso sprechen Menschen heute noch über eine neue oder alte Rechtschreibung?

Mir ist egal, wie etwas vor 2007 geschrieben wurde. Es gibt eine einzige, gültige Rechtschreibung. Und das ist nicht die neue, sondern einfach nur die deutsche Rechtschreibung. 

Und die sieht diese Schreibweisen, über die man überall stolpert, nicht vor:

Es gibt keinen Gruss und keine Grüsse. Auch wenn es liebe Grüße sind, bleiben es Grüße. Es gibt kein draussen, sondern nur draußen. Und schliessen schreibt man schließen; aber es ist schon geschlossen. Und es ist Spaß und nichts Spass. Wenn Sie die Rechtschreibprüfung aktivieren, sagt Ihnen Word, was richtig ist.

Liebe Unentschlossenen und Zweifler: Es heißt "Liebe Grüße" und "Lieber Gruß" und das ist nicht verhandelbar. Nur die Schweizer schreiben "Grüsse". Und wem die deutsche Rechtschreibung nicht gefällt, der schreibe "LG". 😂

Rechtschreibfallen lauern überall; wenn Sie die entlarven möchten, denen Sie selbst auf den Leim gehen, dann sehen wir uns zu meinem Korrespondenztraining, in dem Sie lernen, nicht nur richtig, sondern auch flott und pfiffig zu schreiben. 

Das nächste Korrespondenztraining findet am 17. März 2020 in Frankfurt statt.

Alle Details zum Training lesen Sie hier: https://www.claudia-marbach.de/seminarubersicht/moderne-korrespondenz.html

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Wirkungsvolle Chefentlastung

5. bis 6. März 2020 in Düsseldorf 


Moderne Korrespondenz

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Everybody's Darling - und ich bin trotzdem nicht der Depp

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Aktueller Blogeintrag

Modern muss nicht gut sein, kann es aber

Mich haut es gelegentlich aus den Socken, wenn in Office 365 wieder irgendetwas aktualisiert wurde und ich denke „Nä, das geht auch?“. 

Dass sich technisch gerade unglaublich viel tut, ist wohl niemandem entgangen. Man kann das mitmachen, muss man aber nicht. Aber auf die ganzen digitalen Angebote zu verzichten, die uns unsere Arbeit erleichtern, wäre ganz schön nachlässig. Und trotzdem höre ich immer wieder „Man muss nicht alles mitmachen.“ Nein, das muss man nicht. 

So habe ich früher gearbeitet

Vor etwa 25 Jahren habe ich meine To-dos auf Papier festgehalten. Auf einem Block, in dem ich die Seiten vor- und zurückschlagen konnte, stand, was ich zu tun hatte. Ich habe auch Aufgaben, die ich am Vortag nicht geschafft hatte, auf den nächsten Tag „übertragen“, also sie nochmal hingeschrieben. 

Machen Sie das noch? Wenn ich die Frage im Seminar stelle, bleiben zuerst alle Hände unten. Wenn ich nochmal frage, gehen die ersten Hände in die Höhe – heißt: „Ja, ich arbeite noch wie vor 20 Jahren“.

Retrotechniken sind weit verbreitet

Wenn Sie das auch noch tun, ist die gute Nachricht: Sie sind nicht allein. Viele andere Assistentinnen setzen immer noch auf Retrotechniken. Klar können Sie das machen. Aber ganz ehrlich: Das ist ein wenig so, als würden Sie lieber mit dem Pferd zur Arbeit reiten, statt den Wagen zu nehmen. 

Was mache ich, wenn …

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