Bild fragt Darf mein Chef mich Schätzche nennen 

So beantwortet Bild die Frage:

"Jein. Stört es Sie nicht, vom Chef mit einem Spitz- oder Kosenamen angesprochen zu werden, kann er das generell machen. Finden Sie es allerdings gar nicht witzig, ständig das „Schätzchen“ oder die „Püppi“ in der Firma zu sein, sollten Sie das Ihrem Chef sagen. Sie haben ein Anrecht darauf, mit Ihrem richtigen Namen angesprochen zu werden. 

Es gehört zur Fürsorgepflicht eines Vorgesetzten, seine Angestellten mit Respekt zu behandeln. Macht er das nicht und nennt Sie weiterhin „Baby“ oder „Kleines“, verletzt er Ihr Persönlichkeitsrecht als Arbeitnehmer. Er verstößt damit gegen seine arbeitsrechtlichen Pflichten.

Wenden Sie sich an die Personalabteilung, Gleichstellungs- oder Mobbing-Beauftragte oder an den Betriebsrat!"

Meine Meinung:

Besonders schlau finde ich das nicht. Bevor Sie zum Betriebsrat gehen oder sich anderweitig Hilfe holen, gilt: Selbst ist die Frau. Erstens verschaffen Sie sich so mehr Respekt, zweitens sorgen Sie dafür, dass Sie sich dann keine ironischen Bemerkungen anhören müssen und drittens verderben Sie es sich nicht mit dem Chef. Beim Gang zum Betriebsrat bekommen Sie das anschließende schlechte Verhältnis garantiert gratis auf dem Silbertablett serviert.

Wie Sie in solchen Situationen richtig formulieren, um Ihr Ziel zu erreichen und trotzdem noch ein gutes Verhältnis zu Ihrem Gegenüber haben, erfahren Sie in meinen Kommunikations-Trainings.

 

Kontakt

Sie wünschen weitere Informationen oder möchten sich persönlich beraten lassen? Schicken Sie eine E-Mail an mail[at]claudia-marbach.de

Telefon: 0211 93897812
Mobil: 0170 9095849


Claudia Marbach-Trainings: FAQs


Jetzt zum Newsletter anmelden!

Fordern Sie hier den Claudia Marbach-Newsletter per E-Mail an und erhalten Sie Expertentipps aus erster Hand.

* Pflichtfelder
Anrede *

 


Aktueller Blogeintrag

Korrespondenz 2026: So schreiben Assistenzen heute – modern, klar, wirksam

Professionelle Korrespondenz ist heute mehr als die Fähigkeit, fehlerfreie Sätze zu formulieren. Für moderne Assistenzen ist sie ein strategisches Werkzeug: Sie steuern Kommunikation, gestalten Außenwirkung, prägen Beziehungen und tragen direkt zur Entlastung der Führungskraft bei. Doch gerade in Zeiten von E-Mail-Flut, KI-Tools, mobilen Arbeitsweisen und steigenden Erwartungen ist eines klar: Die alte Art zu schreiben funktioniert nicht mehr. 

Dieser Blog zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Korrespondenz auf ein neues Niveau bringen – klarer, moderner, wirksamer. Mein Beitrag liefert Ihnen praxisnahe Beispiele, sofort umsetzbare Tipps und wertvolle Formulierungs‑Updates. 

Weiterlesen …